Warum Fleischlos?

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Es gibt viele Gründe kein Fleisch mehr zu essen. Einige dieser Gründe sind hier aufgeführt :

Magnus Schwantje ( 1877 – 1959 ) der erste große Vorkämpfer für Vegetarismus und Tierschutz im Deutschen Sprachraum, sagte :
Auch wenn wir gar nicht hoffen könnten, daß jemals alle Menschen zur vegetarischen Lebensweise übergehen werden, hätte niemand deswegen das Recht, Fleisch zu essen. Ein Unrecht bleibt auch dann ein Unrecht, wenn alle es verüben.

Und der griechische Philosoph und Historiker Plutarch ( 45 – 125 ) führte weiter aus :
Ich frage mich, unter welchen Umständen und in welchem Geisteszustand es ein Mensch das erstemal über sich brachte, mit seinem Mund Blut zu berühren, seine Lippen zum Fleisch eines Kadavers zu führen und seinen Tisch mit toten, verwesenden Körpern zu zieren, und es sich dann erlaubt hat, die Teile die kurz zuvor noch gebrüllt und geschrien , sich bewegt und gelebt haben, Nahrung zu nennen ..........

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u. s. w.

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  • Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben
  • Du bist was du ißt
  • Auf dem Weg zur seelischen und geistigen Ausgeglichenheit ist eine fleischlose Kost unumgänglich

Ob man aus religiösen, weltanschaulichen oder ethischen Gründen zum Vegetarier wird, es ist sicher die gesündere Alternative. In den letzten hundert Jahren waren Getreide, Gemüse, Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Obst und gelegentlich Milchprodukte die Grundlage unserer Ernährung. Westeuropäer und Amerikaner verzehren gegenüber dem Jahre 1900 ca. 33 % mehr Milchprodukte, 50 % mehr Rindfleisch, 72 % mehr Fisch, 190 % mehr Eier und 280 % mehr Geflügel. Durch diese Ernährungsumstellung auf tierisches Eiweiß stiegen die Herz- Kreislauferkrankungen und Krebsfälle jährlich um 3 –5 % und stellen damit heute mehr als 2/3 aller Todesursachen des Menschen in den westlichen Ländern dar.
Rund 64 % der landwirtschaftlichen Nutzflächen werden für die Tierhaltung und Futterproduktion verwendet. Die Masttiere fressen 49 % der Getreide-Welternte und mehr als 90 % der Sojabohnen. Ihre Exkremente sind zu über die Hälfte für die Wasserverschmutzung bzw. Grundwasserverseuchung sowie zu 20-25 % für die Schädigung der Ozonschicht und der Temperaturerhöhung verantwortlich.

Für die Herstellung von 1 Kg Fleisch sind 16 kg Getreide oder Sojafrüchte erforderlich. Bei der "Umwandlung" der Nährstoffe zu Fleisch gehen über 90 % der Pflanzeneiweiße, 92% der pflanzlichen Kohlehydrate und 100% der Faser- und Ballaststoffe verloren. Wenn nur 10% weniger tierisches Eiweiß gegessen würden, könnten bei einem Getreideanbau auf den frei werdenden Flächen mehr als 1 Milliarde Menschen ernährt werden. Doch zur Zeit sterben weltweit täglich 38 000 Kinder an Unterernährung und 1991 sind etwa 20 000 000 Menschen verhungert. Weltweit wird ein Drittel der Getreideernte, zwei Drittel der Ölsamen und ein Drittel der Milchprodukte an Vieh verfüttert. In einem Steak von 225 g steckt soviel Pflanzenenergie,daß man 40 Menschen einen Tag vor dem Hungertod beahren könnte. Wenn wir die Nahrung direkt verwenden und uns vegetarisch ernähren, erhalten wir aus dem gleichen Stück Land das 5 – 10 fache an Nahrung.

Jetzt entsteht nur die Frage warum nicht jeder Vegetarier ist: An den Nährstoffen kann es nicht liegen. Muskelfleisch enthält zwischen 3 und 30 % Fett, 21 % Eiweiß, 1 % Mineralsalze, 0,5 % Kohlenhydrate und 70 – 75 % Wasser sowie einige Vitamine. Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate können problemlos pflanzlich ersetzt werden. Fleischesser nehmen sogar oft zuviel Eiweiß auf, was unter anderem die Bauchspeicheldrüse belastet, die das Enzym für die Eiweißverdauung herstellt und der Krebsentstehung entgegenwirkt.

Nüsse, Getreide, Hülsenfrüchte, Sojamehl sind eiweißreich, Fett ist in pflanzlichen Ölen enthalten und Kalzium ist in Tofu viermal mehr als in Kuhmilch. Vitamin A, B1, B2, C, E, und K sind in Obst, Gemüse und Getreide. Vitamin D kann der Körper selbst unter Einwirkung von Sonnenlicht produzieren. Das Vitamin B 12 wird von Bakterien im Dünndarm produziert.

WARUM ESSEN SIE NOCH FLEISCH ?